HATE FUCK, BUT SWEET?

HATE FUCK, BUT SWEET? (2016)

Der Luxemburger Künstler Luc Spada widmet sich in seiner One-Man-Performance dem Hass (und somit auch der Liebe) in all seinen Formen und Auswirkungen. Er thematisiert seine Begegnungen mit Menschen, die Hass und Gewalt erfahren oder gegen sich selbst gerichtet haben. Dazu hat er Opfer und Täter getroffen, letztere Geschichten zu Erfahrungscollagen poetisch zusammengefügt. In seiner Performance, die mit Videoprojektionen und Soundeinspielungen arbeitet, beleuchtet er verschiedenste Arten von zwischenmenschlichen Beziehungen, Krankheiten, psychologischer und körperlicher Gewalt. Wenn die einzige Kommunikation Hass und Sex ist, wenn Gewalt und Vorurteile alles dominieren, bleibt für Liebe kein Raum. Weil man sich im Hass, im Kummer sicherer fühlt? Leiden als Selbstschutz?

Diese Kreation im Rahmen des Festivals Hate befasst sich mit den Grenzen der menschlichen Gefühle und den Gründen, warum Liebe zu Hass wird. Uraufführung war am 1. September 2016 im Neimënster.