PURA VIDA

PURA VIDA (2016)

Valentin will schreiben doch kommt nicht vom Fleck: Sein Stück wurde abgelehnt und nun veröffentlicht er sich selbst mit einem brisanten Blog im Netz. Was anfangs nach Erfolg aussieht entwickelt sich jedoch schnell zum Alptraum für ihn, seine Mutter und langjährigen Mentor Martin.

Vor dem Hintergrund eines Informationsüberflusses in einer global vernetzten Welt lässt Spada seinem seinem Sprachrausch freien Lauf. Die Gedanken kreisen dabei um das Wesentliche im Leben: Anerkennung, Familie, Freundschaft. Von des Autors eigener Erfahrung inspiriert sein dürfte das Gefühl, das Spada zum Ausdruck bringt, die Provinz sei eigentlich überall, ob in Berlin oder Wasserbillig und vor allem im eigenen Kopf. Das Stück wurde im Kapuzinertheater in Luxemburg uraufgeführt, weitere Vorstellungen im Saarländischen Staatstheater (sparte4). Eine Inszenierung von Max Claessen.